Auszeichnung mit dem Pulsus-Award

 

Mehr Zeit für Kinder e.V. erhält Preis für die Innovation des Jahres


Pulsus Award Preisverleihung

 

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 Sechs „Medizin-Helden“ wurden in Berlin im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung mit dem Pulsus-Award ausgezeichnet. Der Gesundheitspreis wird von der Techniker Krankenkasse und der BILD am Sonntag ausgelobt.

 

Pulsus AwardAls Innovation des Jahres wurden die Ratgeber des Mehr Zeit für Kinder e.V. zu den Themen Depression, Bipolare Störung, Demenz und Brustkrebs ausgezeichnet, die wertvolle Hilfestellungen für Familien liefern.

„Die Bücher bieten Eltern eine Basis für Gespräche über die Krankheiten und nehmen die Angst vor dem ersten Schritt, die Kinder einzuweihen. Die Bücher können der Beginn einer neuen Offenheit für Familien in einer schwierigen Situation sein“ so Laudatorin Dr. Christine Theiss.

 

Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung. Gerade in der heutigen Zeit, in der vor allem elektronische Medien häufig nur konsumiert werden, möchten wir mit unseren Büchern zu mehr Gedankenaustausch und persönlicher Zuwendung innerhalb der Familie beitragen.

 

Die anderen Preisträger

In sechs verschiedenen Kategorien wurden Menschen für Ihren besonderen Einsatz gewürdigt.

Arzt des Jahres wurde Prof. Dr. Jürgen Schäfer, akademischer Direktor der Universitätsklinik Marburg. Der deutsche „Dr. House“ lehrt seinen Studenten auf ungewöhnliche Weise, wie man erfolgreich seltene und schwer zu lösende Erkrankungen diagnostiziert.

Kämpfer des Jahres wurde Rick Wolthusen aus Dresden. Der junge Medizinstudent, der selbst an Rheuma leidet, engagiert sich für die medizinische Versorgung in Ghana und hat eine Hilfsorganisation gegründet.

In der Kategorie Organspende ging der Pulsus-Award an Michael Stapf aus Kötz. Der nierenkranke junge Mann hat mit einer besonderen Aktion auf das Thema Organspende aufmerksam gemacht: Er hat sich acht Stunden mit einem Dialysegerät auf den Frankfurter Hauptbahnhof gesetzt.

Schwester des Jahres ist Martina Scharf aus Contwig. Vor zehn Jahren hat sie einen eigenen mobilen Pflegedienst gegründet. Über 200 Kilometer ist sie täglich unterwegs, nimmt das aber gerne in Kauf, weil Sie Menschen nicht abfertigen, sondern Ihnen Zuwendung schenken möchte.

Die Initiative des Jahres ist das Projekt "Wohnen für Hilfe" aus Köln geworden, das Wohnpartnerschaften vermittelt. Studierende, die günstig wohnen möchten, ziehen bei Menschen ein, die sie im Alltag unterstützen. Pro Quadratmeter Wohnraum wird eine Stunde Unterstützung geleistet.